Häufig gestellte Fragen, werden hier beantworten.

Stellt eure Fragen über Kontakt unserer Seite.

Ist DryFluid Extreme für die Anwendung bei Sinterlagern geeignet?

Die Antwort kann kurz und knapp mit ja beantwortet werden, da DryFluid Extreme speziell auch für jede Art von Gleitlagern entwickelt wurde. Bei Sinterlagern mit einer sehr offenporigen Struktur kann es nach Anwendung auf der Oberfläche zu einer verstärkten weißlichen Filmbildung kommen, da die flüssigen Fluidkomponenten stärker vom Material aufgenommen werden. Dies reduziert aber nicht die Schmierwirkung, da gerade diese auf die weißen Feststoffkomponenten von DryFluid zurückzuführen sind. Bei trockenen neuen, offenporigen Sinterlagern empfiehlt sich eine Erstbehandlung mit Öl, die das Material quasi sättigt. Nach einer kurzen Einlaufzeit werden die Flächen gesäubert und nur noch mit DryFluid gepflegt.

 

Was sind Sinterlager?

Sinterlager sind eine Variante der Gleitlager, bei denen die Lagerschale(n) nicht aus massivem, sondern aus gesintertem Material besteht. Sinterbronze ist das gebräuchlichste Material, aber auch Sintereisen wird häufig zur Herstellung verwendet.

Gesinterte Metalle werden durch Pressen von Metallpulver unter hohem Druck hergestellt. Dabei lassen sich sehr hohe Genauigkeiten erreichen. Sintermetalle sind sehr porös. Sie bestehen zu 15 % bis 30 % aus Poren, und darin liegt auch der Vorteil von Sinterlagern gegenüber massiven Gleitlagern begründet, denn die Poren füllen sich mit Schmierstoffen (Öl).

Zum einen steht so ein größerer Ölvorrat als bei massiven Gleitlagern zur Verfügung. Man spricht bei Sinterlagen daher auch von selbstschmierenden Lagern, was aber natürlich nur in Grenzen gelten kann.

Zum anderen kann das Öl innerhalb des Lagerschalenkörpers fließen. In den Bereichen hohen Öldrucks tritt es in das Sintermaterial ein und in den Bereichen niedrigen Drucks wieder aus. Dadurch kann sich ein Schmierfilm schneller aufbauen.

Sinterlager haben dank ihrer Poren ausgezeichnete Notlaufeigenschaften. Das heißt, im Falle einer Schmierstoffknappheit können die Lager ohne größere Schäden über einen bestimmten Zeitraum weiter betrieben werden.

 

Kleine Insider Geschichte aus dem NSR Fiat 500er-Cub :

1.)

Die Fahrer Matthias, Rene` E., fahren mit von mir vorbereiteten DryFluid Autos.

Schon in der ganzen Trainings-Vorbereitung und im 1. + 2. Rennen ohne einmal nachzuschmieren.

Die Verschmutzung im Fahrzeug belief sich lediglich auf den Reifenabrieb.

Der Holger hatte mit seinem noch mit Öl geschmierten Fahrzeug kurz vor dem Rennen Schwierigkeiten mit einem übermäßig lauten und quietschenden Auto.

Ich bat ihn dann das Fahrzeug zu zerlegen, alle sich drehenden Teile fettfrei zu machen und es mir zur Schmierung zu überlassen.

Jetzt kannte Holger sein Auto nicht wieder, es lief leise und geschmeidig und schon war der Spaß wieder da.

In jedes Lager ließ ich 3Tropfen, bei gleichzeitigen Drehen der Achsen einfließen, auf die Ritzel/Zahnrad Einheit  = 4 Tropfen.

Dies kann je nach Lagerspiel unterschiedlich sein, eher weniger.

 

Dann sollte man das Fahrzeug 10min ruhen lassen damit die Trägerflüssigkeiten ab lüften kann und dann los.

 

Führt man dem zu schmierendem Teil doch mal zu viel DryFluid zu, so merkt man es daran, dass es schwergängiger wird,  in dem Fall wäscht man es aus und beginnt von vorne mit etwas weniger Schmierstoff.

 

2.)

Bei neuen Kugellagern reicht es diese fettfrei zu machen und dann in der Regel, nur einen Tropfen, ältere lager vertragen auch mal 1 - 2 Tropfen mehr.

Immer die Feinkanüle benutzen!!!

Euer Slotpeter

3.)

Sorgen die Keramik-Partikel nicht für Abrieb auf Metallen?

Keramik ist neben Diamant der härteste auf der Welt bekannte Stoff. In vielen Einsatzfeldern wird Keramik aufgrund seiner Härte sogar als Schleifmittel eingesetzt. Die in DryFluids verwendeten Spezial-Keramik weist eine hexagonale plättchenartige Struktur auf. Sie bildet auf Oberflächen und zwischen Gegenständen hocheffiziente, verschleißmindernde Gleitlager aus und ist daher für Schleifzwecke vollkommen ungeeignet.



Sind DryFluids verträglich mit Kunstoffen und Gummi?

Bei der Entwicklung von DryFluids wurde auf die Materialverträglichkeit besonders Wert gelegt. Gerade die unterschiedlichsten Materialkombinationen von Metall, Kunststoff und Gummi sind im Sport- und Freizeitbereich sehr häufig anzutreffen. Alle gängigen am Markt vorhandenen Materialien und Materialkombinationen sind für die Anwendung von DryFluids geeignet. Die Wirkstoffkomponenten haben eine derart hohe Materialverträglichkeit, dass sie neben der Luft- und Raumfahrtindustrie auch im Automobilbau eingesetzt werden.



Sind DryFluids umweltfreundlich?

Bei der Entwicklung von DryFluids wurde besonders auf ihre Umweltverträglichkeit geachtet. Insbesondere die sparsame Anwendung reduziert gegenüber herkömmlichen Schmiermitteln die Einbringung von Stoffen in die Umwelt. Alle verwendeten Inhaltsstoffe sind unter Umweltaspekten alle als unbedenklich einzustufen.

 


Wonach riechen DryFluids?

In DryFluids sind leicht flüchtige Kriech- und Fließmittel enthalten, welches das Eindringen der Wirkstoffe auch in die kleinsten Winkel und Ecken gewährleistet. Gleichzeitig wird die kapillare Wirkung des alkoholischen Zusatzstoffes für die tiefenwirkende Verteilung von DryFluids genutzt. Der Geruch ist also auf das Alkoholfluid zurückzuführen. Alle anderen Wirkstoffe sind absolut geruchsneutral.


 

Warum sind DryFluids beim Auftragen so dünn?

Viel hilft viel. Diese Devise mag in vielen Lebensbereichen gelten, nicht jedoch bei dem Hochleistungsschmierstoff DryFluid. Hier reicht eine dünne Schicht für eine optimale Schmierwirkung vollkommen aus. Damit diese dünne Gleitschicht auch bis in den letzten Winkel des zu schmierenden Gegenstandes reicht, enthalten DryFluids ein alkoholisches Fließ- und Kriechfluid mit sehr niedriger Viskosität. Erst nach der Verdunstung dieses Fluids entfaltet sich die volle Wirkung der Gleitstoffe.



Sind DryFluids so etwas wie Lacke?

Die Antwort ist ein klares Nein. Während am Markt befindliche sogenannte Gleitlacke auf den behandelten Stellen teils unangenehme Schichten aufbauen, arbeiten sich DryFluids in das Material ein und bildet gleichzeitig auf der Oberfläche einen optimierten Gleitfilm.

 

 

Was sind die weißen Rückstände von DryFluids?

DryFluids sind beim Auftragen zunächst eine Flüssigkeit. Nach dem Abtrocknen verbleibt ein nicht klebender, trockener Hochleistungs- Gleitstoff. Die trockenen Wirkstoffkomponenten besitzen eine weiße Farbe. Auf den behandelten Gegenständen können sich leichte weißliche Rückstände bilden. Dies ist vollkommen normal und zeigt genau an, an welchen Stellen wirkungsvoll geschmiert wurde. Dort wo der weißliche Belag stört, kann er leicht mit einem trockenen Tuch abgewischt werden.

 

 

Warum sollte ich DryFluids und nicht weiterhin einfache Rostlösersprays benutzen?

Die in praktisch jedem Haushalt bekannten Sprühöle, wie z.B. WD 40, besitzen eine meist hohe Kriechfähigkeit und sind vor allem zur Behandlung von Rost geeignet. Die reine Schmierleistung dieser Mittel ist deutlich hinter anderen Ölen angesiedelt. Nicht aber zu vergleichen sind sie hinsichtlich ihrer Schmierwirkung mit den Hochleistungs- Trockenschmierstoffen von DryFluids, deren Gleitkoeffizient deutlich niedriger und die Langzeitschmiereffekte erheblich größer sind.

 


Ist Silikonöl nicht eine sehr gute Alternative zu DryFluids?

Ohne Zweifel besitzen Silikonöle meist recht gute Schmiereigenschaften und bilden einen dünnen vor Korrosion schützenden Schmierfilm. Gleichwohl hat Silikonöl die gleichen Nachteile, wie jedes andere Öl. Es bindet Staub und Schmutz. Für Hochleistungsanwendungen im Außenbereich ist es daher nur bedingt geeignet.

 

 

 

Sind in DryFluids Nanopartikel enthalten und wie gefährlich sind diese?

Was bedeutet „Nano“?

Nano (von griechisch nanos: Zwerg) bedeutet 1/1 Milliarde oder anders ausgedrückt: Nano bedeutet 9 Nullen vor dem Komma. 1 Nanometer ist also ein Milliardstel Meter.

Nanopartikel geraten zunehmend in die Diskussion, da sie den menschlichen Körper durchdringen können und die daraus resultierenden Folgen bisher weitestgehend unbekannt sind. Genau hier sehen einige Wissenschaftler das Problem: Es fehlt noch die Erfahrung mit der langfristigen Wirkung von Nano-Materialien auf Menschen, Tiere und Pflanzen, mit Alterungs- und Zerfallsprozessen wie dem Herauslösen von Nanopartikeln aus einer Trägersubstanz, mit Wechselwirkungen zu anderen Substanzen, mit Abbau oder Einlagerung in der Umwelt und in Nahrungsketten. Denn die meisten Nano-Produkte sind erst wenige Monate oder Jahre im Umlauf.

Aufgrund der möglichen Risiken, die von Nanopartikeln ausgehen können wurde bei DryFluids auf deren Einsatz verzichtet. In DryFluids verrichten Mikropulver ihre Dienste, deren kleinste Partikelgröße bei 0,2 Mikrometer liegt. Dies sind immerhin 3 Zehnerpotenten größere Teilchen, als bei den Nanopartikeln.

Bei der Bezeichnung Nanotec-Gleitstoff für einige DryFluids wurde bezüglich der Teilchengröße doch stark untertrieben. Es handelt sich hierbei um eine werbliche Formulierung, die Dokumentieren soll, das die verwendeten kleinen Schmierteilchen sich ideal in die Oberflächen einarbeiten.

SHOP 1-CARRERA & MEHR SHOP 1-CARRERA & MEHR
SHOP 2 - Schmierstoff SHOP 2 - Schmierstoff

Shop 1 & 2 geht im Warenkorb zusammen.

 

 

am 15.05.12 am 15.05.12
Online Atomuhr
Jahreskalender